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US-Car-Show im niederrheinischen Grefrath

US-Car-Show im niederrheinischen Grefrath

Cadillac © Luciano Meirelles - Fotolia.com

Cadillac © Luciano Meirelles - Fotolia.com

Wer ist nicht beeindruckt, wenn ein alter amerikanischer Cadillac auf der Straße an einem vorbeifährt? Da dreht man sich ja schon mal um und schaut dem Schmuckstück nach. Wer sich auch fernab dieses kurzen Staunens für amerikanische Autos interessiert, der sollte der US-Car Show in Grefrath mal einen Besuch abstatten.

Wenn sich einmal im Jahr amerikanische Autos und Bikes in dem Eisstadion versammeln, verwandelt sich das kleine Örtchen Grefrath in eine amerikanische Metropole. Schon auf der Ausstellungsfläche auf dem Außenring des Geländes kann man die eindrucksvollen Fahrzeuge betrachten, die vorwiegend Oldtimer sind. Regelmäßig trifft man in Grefrath jedoch auch auf moderne US-Cars, etwa aktuelle Modelle des Cadillac Escalade. Wer hier nicht schon staunend hängen bleibt, der sollte sich unter die Kuppel in den Innenring begeben, denn hier findet der traditionelle Show & Shine Wettbewerb statt, bei der die Autos auf einem roten Teppich von einer fachkundigen Jury beurteilt werden. Der glückliche Sieger bekommt dann am Sonntag seinen Pokal überreicht.

Doch auch außerhalb des Kuppelzeltes kann man sich vergnügen. Bei der Lowrider-Show kann man etwas ganz besonderes sehen: Hüpfende Autos, die 180-Grad-Drehungen machen oder auf 3 Rädern stehen können. Sogar die Leistung seines eigenen Autos kann man gegen eine kleine Kostenpauschale prüfen lassen und bekommt sogar ein personalisiertes Messprotokoll. Und wer nicht die Leistung seines Autos, sondern seine eigene testen will, der kann im Wheelie-Simulator für einen Moment ein Stuntfahrer sein. Wenn man dann mal ein bisschen bummeln will, laden viele Händler auf dem Platz dazu ein, die alles rund um Autos, Zubehör und Kleidung anbieten. Bei der D&W Kalendar-Girl Wahl von Karacho TV kann man nicht nur schöne Frauen betrachten, sondern auch Bands lauschen.

Ein besonderes Highlight ist die “The Fantasy World of Airbrush” Show, bei der 40 Künstler aus ganz Europa ihr Können zeigen. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der sollte sich den 18. und 19.8.2012 vormerken, dann dann verwandelt sich Grefrath wieder in eine amerikanische Metropole.

Winterspaziergang um den Laacher See

Winterspaziergang um den Laacher See

© O.M. - Fotolia.com

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Sicher, nachdem Bonn nicht mehr die Hauptstadt der Bundesrepublik ist, geht es dort beschaulicher und weniger hektisch  zu. Doch selbst in einer mittelgroßen Stadt, kommt einmal der Betonkoller auf. Der gestresste Stadtbewohner will dann raus. Raus ins Grüne, raus in die Natur, raus an den See. 

Die Route rund um den See bei Maria Laach sind wohl das schönste was die Region Bonn zu bieten hat. Jährlich ist dieser idyllische Ort ein Anlaufpunkt für bis zu zwei Millionen Tagestouristen. 

Ein besonders schönen Anblick ist das Laacher Münster. Das zwischen 1093 und 1216 erbaute Kirchengebäude ist ein hervorragendes, noch erhaltenes Beispiel für die romanische Baukunst aus der Salierzeit. Noch immer sind dort Benediktinische Mönche sesshaft.

Der Sonntagmorgen eignet sich besonders gut um besinnliche und erholsame Stunden am See zu verbringen. Rund acht Kilometer lang ist die Strecke, will man den Laacher See ganz umrunden. Dafür sollten auch geübte Wandersburschen mindestens zwei Stunden Zeit einplanen. Es kann gejoggt, gelaufen, getrottet, marschiert werden, je nach Belieben und je nach Fähigkeit.

Wer sich für das Leben der Mönche und den Klosteralltag interessiert dem ist geraten einmal in der Klostergärtnerei vorbeizuschauen, die auch im Winter geöffnet ist. Ebenso interessant ist die im Klostergebäude angesiedelte Bücherei, die so manche Schätze hütet. 

Von der Ostseite des Sees bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Abteikirche, die sich besonders gut zu den Mittagstunden und bei Sonnenschein präsentiert.

Aus Rücksicht auf die Erhaltung der ansässigen Tierwelt ist das Füttern und das Aufstören von Wildtieren strengstens verboten. Wanderer sollte die ausgezeichneten Wanderwege nicht verlassen. 

Die schönsten Orte am Rhein

Die schönsten Orte am Rhein

Blick auf den Drachenfels © ErnstPieber - Fotolia.com

Blick auf den Drachenfels © ErnstPieber - Fotolia.com

Die Rheinregion ist eine der schönsten Landschaftsgebiete Deutschland. Es gibt eine Vielzahl an Ortschaften, bei denen sich ein Besuch lohnt, doch was erwartet einen wo? Wer eine Reise in Rheingebiet plant und einige Plätze besichtigen möchte, der sollte im Siebengebirge in Unkel beginnen.

Am südlichen Punkt der Region liegt der Drachenfels der Unkeler. Hinter der Rheinpromenade befindet sich eine imposante Altstadt mit kleinen Gässchen und Winkeln, wie aus einem Mittelaltermärchen. Bis in 19. Jahrhundert war der Weinbau die Haupterwerbsquelle der Unkeler. Wer ein gutes Tröpfchen zu schätzen weiß, der ist in Unkel richtig. Viele Künstler sind in früheren Zeit hier ein und ausgegangen, wie bspw. Beethoven, die Gebrüder Grimm sowie der Literat Ferdinand Freiligrath und der Komponist Carl Löwe. Weiter südlich befindet sich der Ort Linz. Als Bonn noch die Hauptstadt gewesen ist, war Linz nicht ohne Grund ein Anziehungspunkt für Diplomaten und Gäste aus der ganzen Welt. Obwohl die meisten Politiker sich mittlerweile in Berlin befinden, ist der Ort beliebter denn je. Das liegt an der Bauweise der Linzer. Die rheinischen Fachwerke und die Linzer Burg sind Anziehungspunkte für viele Besucher. 

Wer den Rhein entlangfährt, der findet sich irgendwann in Lahnstein ein. Lahnstein ist ein 20.000 Einwohner-Städtchen. Hier mündet die Lahn. Sehenswert ist insbesondere die Burg Lahneck als auch die Neuerburg. Im Zentrum der Stadt befindet sich das alte Rathaus, das um das 16 Jahrhundert erbaut worden ist. Das Johannis-Kloster mit der romanischen Basilika stammt aus dem 12. Jahrhundert und wem dies noch nicht genug ist, der sollte sich die mittelalterliche Stadtmauer mit Wehrgang anschauen sowie den Hexenturm. 

Das älteste Örtchen ist aber Lorch. Gelegen im Rheintal, mündet hier das Wispertal. Seit jeher ist Lorch bekannt für seinen Weinanbau sowie für das Holz und die Tuche. Hoch über dem Rhein thront die Burg Nollig. Von hier aus kann man die wunderschöne Landschaft des Rheingebiets genießen und Touren durch die romantischen Weinberge unternehmen. 

Trockenheit hat verheerende Folgen für die Rhein-Schifffahrt

Trockenheit hat verheerende Folgen für die Rhein-Schifffahrt

Noch können Schiffe auf dem Rhein fahren, das kann sich aber bald ändern. Im November hat der Rhein-Pegel in Köln einen Rekord-Tiefstand von einem Meter erreicht. Zuletzt hat es das vor 62 Jahren gegeben! Sollte bis zum Wochenende kein Regen fallen, dann kann der Wasserstand sogar noch weiter sinken.

Auch wenn der Rhein in der Fahrrinnne noch rund einen Meter tiefer ist, stellt das Niedrigwasser ein Problem für die Binnenschifffahrt dar. Damit die Schiffe, die hier verkehren, keinen zu großen Tiefgang haben, können sie höchstens noch die Hälfte der Ladung aufnehmen. Ansonsten würden sie möglicherweise auf Grund auflaufen. Bonn hat ein ähnliches Problem: Dort sind sogar nur noch zehn Prozent der eigentlichen Ladung möglich.

Den Kapitänen der Frachter droht allerdings kein finanzielles Risiko. Sie erhalten pro Tonne Transportgut einen sogenannten “Kleinwasser-Zusschlag”. Damit wird der entstehende Frachtausfall kompensiert.

Auch die Güterversorgung der Region ist trotz mangelndem Niederschlag gesichert, weil ein Teil der Fracht per LKW oder Bahn befördert wird. Zudem sind 46 Schiffe im Einsatz. Das sind doppelt so viele wie normal. 

Die Saar

Die Saar

Saar, Foto: roger3476_flickr

Saar, Foto: roger3476_flickr

Die Saar schlängelt sich durch Frankreich und Deutschland, durch Elsass und Lothringen und durch das Saarland und die Rheinland-Pfalz. Sie ist mit ihren 227 Kilometern Länge der größte Nebenfluss der Mosel und läuft schließlich über den Rhein in die Nordsee. Bis Saarbrücken bildet der Fluss auf einer Strecke von 11 Kilometern die deutsch-französische Grenze.

Die Quellflüsse der Saar sind die Rote Saar (französisch: la Sarre rouge) und die Weiße Saar (la Sarre blanche). Sie entspringen am Donon, einem ca. 1000 Meter hohem Berg im Elsass. Ab Saargemünd in der französischen Region Lothringen ist der Fluss schiffbar. Ab dem 17. Jahrhundert hat die Saar als Verkehrsweg an Bedeutung gewonnen, als sogenanntes “Holländerholz” bis an die Nordsee geflößt wurde. Seit 1866 ist sie über den Saarkanal mit dem Rhein-Marne-Kanal verbunden, doch erst am 1974 wurde ihr Unterlauf für die Großschifffahrt ausgebaut. 

Ausserdem ist der Unterlauf der Saar zwischen Serrig und Konz (Rheinland-Pfalz) vom Weinbau geprägt, der Riesling ist die wichtigste Rebsorte für den Saarwein. Das Saarweingebiet gehört zum Deutschen Anbaugebiet Mosel, das für seine Qualitätsweine berühmt ist. 

Das Saarland hat dem Flus eine seiner bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu verdanken: die große Saarschleife bei Mettlach. Die Saarschleife ist ein Durchbruchstal der Saar durch den Taunusquarzit. Vom Aussichtspunkt Chloef und auch unmittelbar vom Saarufer aus bietet sich ein beeindruckender Anblick. Hier ist eine Schleife der Saar Kulisse für steil zerklüftete Felswände, kleine Schluchten und grüne Wiesen und Wälder. 

Aber auch die sehenswerte Völklinger Hütte ist an der Saar gelegen. Sie ist seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und damit das erste Industriedenkmal der Welt. 1873 gegründet wurde das ehemalige Eisenwerk 1968 stillgelegt und zieht seitdem zahlreiche Besucher an.  

Saar-Tourismus im Aufschwung

Saar-Tourismus im Aufschwung

© gandolf - Fotolia.com

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Der Tourismus an der Saar blüht auf: Von Januar bis Juni 2011 übernachteten gut 15 Prozent mehr Gäste im Kreis Saarpfalz, insgesamt rund 236.000 Übernachtungen wurden verzeichnet. Damit ist die Saarpfalz der Kreis mit den drittmeisten Übernachtungen im Bundesland. Besonders die verstärkte Ausrichtung des Tourismus in eine ökologische Richtung macht sich anscheinend bezahlt: Die beiden Schlagworte, mit denen der Saar-Tourismus für sich wirbt, heißen nämlich “Naturtourismus” und “Fahrtziel Natur”. Auch die kürzliche Anerkennung des Bliesgaus als Unesco-Biosphärenreservat macht die Saarpfalz touristisch noch attraktiver.

Ganz alleine hat der Landkreis diesen Erfolg aber auch nicht gestämmt: Seit 2005 gab es insgesamt 3,7 Millionen Euro vom Saarland für Infrastruktur und gewerbliche Baumaßnahmen, wie etwa für die Burgruine Kirkel und die Schlossberghöhlen in Homburg. Geplant sind auch Förderzahlungen für den Europäischen Kulturpark in Biesbruck-Reinheim, der ohnehin schon Touristen aus nah und fern anlockt.

Die bereits erwähnte Aktion “Fahrtziel Natur” wird von den Umweltverbänden BUND und Nabu, dem Verkehrsclub Deutschland und der Deutschen Bahn koordiniert. Die Projekte “Genuss Region” und “Naturtourismus” gehen auf Kappe des Wirtschaftsministeriums und der Tourismuszentrale. Beim ersteren handelt es sich um den Versuch, ein gastronomisches Netzwerk zu bilden, um typische Gerichte für die Region ganz authentisch vom Anbau bis zur Zubereitung präsentieren zu können.

Doch nicht nur lecker kochen können die Saarpfälzer, nicht nur wunderschönste Natur umgibt sie – schlau sind sie auch noch! Bei der jüngsten Studie der Bertelsmann-Stiftung liegt das Saarland auf Platz 6 der deutschen Bundesländer mit den besten Bildungs-Chancen. Dabei steht der Kreis Saarpfalz erheblich besser da als etwa Saarbrücken und Neunkirchen, welcher sich aber auch immer noch im Bundesdurchschnitt befindet. Schüler aus Brandenburg oder Bremen sollten aber trotzdem keine falsche Scheu haben, wenn es sie nach dem “Fahrtziel Natur” gelüstet.

Der Rhein

Der Rhein

Der Rhein als einer der größten Flüsse Europas fließt durch insgesamt sechs Staaten und verbindet Alpen und Nordsee. Er ist die wichtigste Schifffahrtstraße Europas und hat zahlreiche Dichter und Denker über die jahrhunderte durch seine Wildheit und sein interessantes Umland inspiriert.

Die Quellen des Rheins bilden ein unübersichtliches Netz aus Flüsschen und Kanälen. Er entstand als Afrika vor über 100 Millionen Jahren mit der Eurasische Platte kollidierte. Durch den massiven Druck während dieses Vorgangs entstand ein Riss, der sich quer durch Europa zog. Dieser Oberrheingraben bildete im Laufe der Jahrmillionen das Flussbett und bestimmte den heutigen Verlauf des Rheins.

Insgesamt zieht sich der Fluss über eine Länge von 1233 Kilometer und streift dabei sechs Staaten: Die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschlandm Frankreich und die Niederlande. Die größten Nebenflüsse sind die Mosel, der Neckar und der Main. Der Rhein lässt sich in sechs größere Abschnitte gliedern: Alpenrhein, Hochrhein, Oberhein, Mittelrhein, Niederrhein und das weit verzweigte Rhein-Delta.

Der Rhein besitzt viele Quellflüsse. Der längste davon ist der Strom des Vorderrheins, der unterhalb des Sankt Gotthardts in den Schweizer Alpen fließt. Darauf folgt der Hinterrhein, der sich durch viele Täler zieht, von dennen jedes einen eigenen kleinen Rhein zum Strom beisteuert. Bei Tarmins in der Schweiz vereinigen sich Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein, der schon ein recht ansehnlicher Strom ist. 100 Kilometer später mündet der Fluss mit zwei Armen im Bodensee. Dabei schleift er eine rießige Menge an Schotter mit sich, der nach Ansicht von Forschern den kompletten See in 20. 000 Jahren aufgefüllt hat.

Sehenswert ist der Rheinfall von Schaffhausen. Im wassereichsten Wasserfall Europas ergießen sich die Wassermassen über 23 Meter in die Tiefe. Bei diesem sehenswerten Naturschauspiel ergießen sich während der Schneeschmelze bis zu eienr Millionen Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe.

Die Mosel

Die Mosel

 

© Schwoab - Fotolia.com

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Die Mosel ist nach dem Rhein die zweitwichtigste Schifffahrtsstraße Deutschlands. Sie ist der längste Nebenfluss des deutschen Rheingebietes und zieht sich durch die Hohheitsgebiete von Frankreich und Luxemburg, sowie in Deutschland durch die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz.

Historisch wurde die Mosel erstmals vom römischen Geschichtsschreiber Tacitus erwähnt. Ihr Name leitet sich vom keltischen Begriff Mosella ab. Schon im 4. Jahrhundert n.Chr. wurden ihr durch die römische Dichtung erste literarische Denkmäler gesetzt.

In jüngster Zeit ist die Mosel als Schifffahrtsstraße für den europäischen Binnenmarkt von zentraler Bedeutung. Im Moselvertrag von 1956 wurde von den Vertragspartnern Deutschland, Luxemburg und Frankreich beschlossen die Mosel durch Kanalisierung zur Großschifffahrtsstraße auszubauen.

Die Bauarbeiten zu diesem Mammutprojekt begannen 1958 und dauerten bis 1964. 14 Staustufen machten von da an eine Befahrung der Mosel durch große Schiffe möglich. Die Internationale Moselkommission (IMK) ist für alle Belange der Schifffahrt auf der Mosel zuständig. Sie wurde 1962 gegründet und hat ihren Sitz bis heute in Trier.

Das Gebiet rund um die Mosel hat sich zu einem beliebten Ziel für Touristen entwickelt. Auf 311 Kilometern erstreckt sich der Mosel-Radweg, der von Metz in Frankreich über Trier bis nach Koblenz am Rhein führt. Auf einer Schifffahrt über die Mosel können zahlreiche interessante Burgen und Ruinen betrachtet werden, die auf den Höhen über dem Moseltal trohnen.

Die Moselregion ist gleichzeitig auch ein wichtiges Weinbaugebiet, dass sich über eine Fläche von insgesamt 9000 Hektar erstreckt. Die Weinberge tragen einen guten Teil zum charakteristischen Moselbild bei. Der Weinbau ist heutzutage von einem Umbruch begriffen, denn eine neue Winzergeneration konzentriert sich ganz auf die Herstellung des typischen Rieslings, anstatt sich mit Massenproduktion zufrieden zu geben.

 

SPD-Politiker setzt sich für Schiffstouren ein

SPD-Politiker setzt sich für Schiffstouren ein

 

Bis Ende dieses Jahres läuft die ermäßigte Mehrwertsteuer für Schiffe aus und es drohen deutlich höhere Preise für Tickets. Ministerpräsident Kurt Beck von der SPD jedoch will das verhindern und setzt sich dafür ein, dass die Schiffstouren auch in Zukunft noch erschwinglich bleiben.

Die Personenschifffahrt auf Mosel, Saar und Lahn haben eine tragen stark zur touristischen Bedeutung bei, so der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, deshalb sollte der Steuersatz bis Ende 2013 verlängert werden. Andernfalls wird die Mehrwertsteuer für Ausflugsschiffe noch in diesem Jahr von bisher sieben auf die üblichen 19 Prozent erhöht werden. Beck dagegen orientiert sich bei seiner Forderung an den Nachbarländern. Während in Belgien und den Niederlanden die Fahrgastschiffahrt mit 6 Prozent besteuert wird, beträgt dies in Luxemburg sogar nur 3 Prozent. Daran orientiert, beruft sich Beck auf den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem könne man es so verhindern, dass die Mehrkosten an Fahrgäste weitergegeben werden müssen.

Schon seit Ende Oktober des Jahres 1994 ist Kurt Beck als Nachfolger von Rudolf Scharping Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz. Er gilt stets als volksnah und offen bei seiner Arbeit in der Politik und auch im Umgang mit Menschen. Während seiner Regierungszeit richtete man im Bereich der Schul- und Sozialpolitik beispielsweise Ganztagsschulen sowie ein kostenloses Kindergartenjahr ein. Außerdem sank die Arbeitslosenquote des Bundeslandes mit etwa sieben Prozent auf die drittniedrigste in ganz Deutschland.

Nach relativ hohen Verlusten an Prozentpunkten bei den Landtagswahlen dieses Frühjahrs, konnte sich die SPD, wenn auch knapp, jedoch weiterhin als stärkste Kraft vor der CDU beweisen. Beck kündigte daraufhin Koaltitionsgespräche mit den Grünen an. Der rheinland-pfälzische Landtag wählte Kurt Beck daraufhin wieder für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren als Ministerpräsident.

Binnenschifffahrt in der Krise

Binnenschifffahrt in der Krise

© Uwe Urbas - Fotolia.com

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Die Geschichte der Binnenschifffahrt geht bis ins Jahr 20.000 v. Chr. zurück, wo der erste Fischfang auf den Binnengewässern stattfand. Die Binnenschifffahrt besteht heute zu großen Teile aus dem Transport mit Frachtschiffen, der aber mehr und mehr an die Grenzen der Wirtschaftlichkeit kommt. Die gesetzlichen Auflagen nehmen zu, wachsendes Umweltbewusstsein und steigene Ausgaben können nicht mehr durch die Einnahmen aufgefangen werden, die zudem stetig sinken. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht auch den so geschichtsträchtigen Bereich der Binnenschifffahrt und stellen Partikuliere, Befrachter, Reedereien und Werften vor einer ungewissen Zukunft.

Wo liegen die Probleme der Binnenschifffahrt? Zum einen sind es die steigenden Ausgaben, die zu einem großen Problem herangewachsen sind. Durch höhere Auflagen gerade im Zeichen des Umweltschutzes, sind erhebliche Neu- und Umbauten von Schiffen notwendig geworden, um den umweltpolitischen Anforderungen gerecht zu werden. Für solche Investitionen wird in der Regel die Hilfe von Banken unumgänglich, die sich jedoch aufgrund der prekären Lage auf dem Finanzmarkt in Zurückhaltung üben. Ein weiteres Problem liegt in der überkapazität des Bereiches, vor allem in dem der Frachtschifffahrt. Das drückt auf die Preise und mindert so den Gewinn aller. Ergänzend wirken sich die zu Krisenzeiten abgeschlossenen Verträge gerade in der Trockenschifffahrt aus, die das Niveau weiter sinken lassen. Schlechte Kommunikation und Abstimmung zwischen Partikuliere, Befrachtern und Reedereien erschweren zudem ein wirtschaftliches Arbeiten.

Wie können die Probleme gelöst werden? Die steigenden Ausgaben können kurzfristig nur mit Banken-Darlehen kompensiert werden. Mittel- und langfristig sind höheren Einnahmen notwendig, um die Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt zu gewährleisten. Dafür wäre ein Zusammenschluss einzelner Partikuliere von Vorteil, um sich besser am Markt positionieren zu können. Ergänzend werden politische Maßnahmen unabdingbar sein, um der Binnenschifffahrt gezielt unter die Arme zu greifen. Ein Beispiel dafür ist eine “Abwrackprämie” für alte Schiffe, um die überkapazität zu verringern. Auch steuerliche Begünstigungen für Partikuliere mit besonders umweltfreundlichen Binnenschiffen wären denkbar.