Archive for category: Tourismus

Das Land der Inseln

Das Land der Inseln

Über 1200 Inseln, davon nur 47 bewohnt: Das ist Kroatien. Dieses Land lädt uns dazu ein, die Region per Kreuzfahrt zu erkunden und die wunderschönen Küsten zu betrachten. Im Norden, vor der Halbinsel Istrien, hat ein Archipel aus 14 Inseln Nationalpark-Status erhalten — die Brijuni-Inseln. Nur eine davon ist frei besuchbar. Das gesamte Gebiet gilt als sehr vielfältig und zeigt uns eine beeindruckende Landschaft. Weiter südlich, in der mittleren Adria, befinden sich die meisten Inseln Kroatiens, die größte davon ist Pag. Pinien, Bambus und Olivenbäume wachsen dort und die zahlreichen Schafe ernähren sich von Salbei und Thymian. Die flächenmäßig größte Insel in der südlichen Adria ist Bra?. Sie liegt nahe der Stadt Split und beheimatet den größten Berg der kroatischen Inseln, Vidova Gora. Außerdem weckt Bra? das kulturelle Interesse durch sein Dominikanerkloster, die Drachengrotte und den Fischerhafen. Weitere Reisetipps unter www.my-entdecker.de/europa/kroatien geben umfangreiche Informationen darüber, was Kroatien noch alles zu bieten hat.

Bilderrechte: © http://commons.wikimedia.org/Ante Perkovic

04/09/2013 0 comments Read More
Ausflugsziel: Lehr- und Schaugarten Bettinger Mühle

Ausflugsziel: Lehr- und Schaugarten Bettinger Mühle

Der Lehr- und Schaugarten Bettinger Mühle ist ein beliebtes Ausflugsziel im Saarland.

Der Lehr- und Schaugarten Bettinger Mühle ist ein beliebtes Ausflugsziel im Saarland.

Wer auf der Suche nach einem Ausflugsziel für das nächste Wochenende oder den nächsten freien Nachmittag ist, muss nicht unbedingt weit fahren. Auch im Saarland gibt es viele Orte, die entdeckt und erkundet werden möchten.

Der Lehr- und Schaugarten “Bettinger Mühle” befindet sich in einer schönen Umgebung unweit der Prims. Der Verein zur Bettinger Mühle bietet Familien mit Kindern oder auch Schulklassen die Gelegenheit, das Mühlenensemble, das im Jahr 1994 restauriert wurde, kennenzulernen.

Das heutige Mühlenensemble schließt mehrere Häuser ein: neben dem Haupthaus und dem Mühlengebäude, können die Besucher die alte Scheune, das Backhaus, das “Gesindehaus”, den Stall und die alte “Rampe”, die sich westlich neben dem Haupthaus befindet, erleben. Auf der “Mühleninsel” befindet sich außerdem eine Feldscheune mit Grillplatz, die gerne für Feier und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Im alten Mühlengebäude kann man auf zwei Etagen die alte Mühlentechnik, wie sie bis vor rund 30 Jahren in Betrieb war, erleben. Manche Geräte, die hier ausgestellt sind, sind bis heute funktionstüchtig. Auf Schautafeln und Karten werden außerdem die technischen Zusammenhänge in einer Mühle gezeigt.

Im anderen Teil des Museums, im Gesindehaus, befindet sich eine “Mennonitenstube”. Sie wurde in Erinnerung an die letzten Müllergenerationen eingerichtet. Hier wird das Leben der Mennoniten mit unterschiedlichen Alltagsgegenständen veranschaulicht. In einem weiteren Teil der Ausstellung wird außerdem der Umgang mit dieser Minderheit dokumentiert.

Der Verein unterhält nicht nur die Bettinger Mühle, sondern auch einen bäuerlichen Lehr- und Schaugarten. Im “Gesindehaus” befindet ein Trauzimmer. Hier haben Paare die Möglichkeit, sich standesamtlich trauen zu lassen. In der restaurierten Scheune kann das Paar auf Wunsch ihre Hochzeitsfeier ausrichten.

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18/10/2012 0 comments Read More
Rafting auf dem Rhein

Rafting auf dem Rhein

Rafting

Rafting

Der Begriff „Rafting“ stammt von der englischen Vokabel „raft“ ab, was Floß bedeutet. Rafting beschreibt eine Freizeitsportart, während der man mit einem Schlauchboot auf einem Fluß fährt. Normalerweise handelt es sich bei diesem Fluß um ein Wildwasser. Dieses kann je nach Schwierigkeitsgrad ruhiger oder wilder sein. Rafting kann man in vielen Ländern, die über Wildwasser verfügen. Meistens bieten Freizeitsportargenturen geführte Touren an. Wer in Sachen Rafting noch unerfahren ist, sollte die ersten Touren auf jeden Fall in Begleitung eines erfahrenen Guides machen. Denn obwohl Rafting nicht als sehr gefährliche oder riskante Sportart eingeschätzt wird, ist es vor allem wichtig das jeweilige Gewässer gut zu kennen.

Natürlich werden Rafting-Touren in Urlaubsländern wie Brasilien, Neuseeland oder Österreich angeboten. Doch wer nicht verreist, kann auch in Deutschland eine wilde Tour in einem Schlauchfloß unternehmen. In Nordrhein-Westfalen wird zum Beispiel das so genannte River-Rafting angeboten. Auf dem Rhein, der Erft oder der Ruhr kann man zum Beispiel beim Veranstalter Querfeldeins Tour Fahrten mit dem Schlauchboot buchen. Auf der Erft startet die Tour in Neuss und führt die Gruppen dann bis zum Rhein. In Köln beginnt das Abenteuer in Rodenkirchen und geht dann entlang des Schokoladenmuseums und des Doms bis zur Altstadt. Allerdings ist diese Strecke nicht besonders wild. Wellen entstehen hier nur durch vorbeifahrende Tanker. Jedes sogenannte „Raft“ wird auf der Strecke von erfahrenen Guides begleitet, die für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen. Weitere Sicherheitsmaßnahme ist eine regelmäßig gewartete Ausrüstung. Denn im Boot sitzen nur diejenigen, die auch eine Schwimmweste tragen. Rafting eignet sich für die verschiedensten Gruppen. So kann ein Raftingausflug zum Beispiel auch als Chance gesehen werden den Teamgeist zu stärken. Wer also in diesem Sommer nicht nach Neuseeland kommt, muss nicht enttäuscht sein. Rafting geht auch in der Heimat.

Bilderrechte: © panthermedia.net/bluerain22

01/08/2012 0 comments Read More
Pfalz-Urlaub: Bundenthal im Dahner Felsenland

Pfalz-Urlaub: Bundenthal im Dahner Felsenland

© Raymond Thill - Fotolia.com

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Wissen sie schon, wo es im Sommer hingehen soll? Wie wäre es mit einem Abstecher ins malerische Bundenthal, einem Örtchen im Dahner Felsenland? Die einzigartige Landschaft in der Pfalz liegt zwischen dem Pfälzerwald und den Vogesen und hat ihren Namen von den vielen Gesteinsformationen in der Region, die nicht nur für Kletterer höchst interessant sind.

Denn auch viele attraktive Wander- und Radwege führen durch das wunderschöne Waldgebiet. 14 Dörfer liegen in der Region, darunter auch das idyllische Bundenthal an der Wieslauter. Mit seinen rund 1.200 Einwohnern ist das Dorf ein optimaler Abstecher für eine ausgedehnte Pause oder der perfekte Startpunkt: Regionale Küche zu kleinen Preisen, schöne Biergärten und gemütliche Gästezimmer oder Ferienwohnungen warten auf Natur- und Sportfreunde. Bundenthal ist direkt an den Wieslautertal-Radweg angeschlossen, von dem auch das Radwegenetz Elsaß und die Deutsche Weinstraße abgehen.

Wer sich in der Urlaubsregion sogar dauerhaft ansiedeln möchte, sollte nach einem zum Verkauf stehendem echt-pfälzischen Bauernhaus Ausschau halten. Interessante Kaufobjekte findet man mit etwas Glück auf Immobilienportalen, hier zum Beispiel.

Nicht nur Radfahrer, Wanderer, Walker, Mountainbiker oder Kletterer kommen in der Region auf ihre Kosten, auch Kunst- und Kulturinteressierte sind im Dahner Felsenland goldrichtig. Sagenhafte Burgen und Ruinen warten auf Entdecker, bizarre Felsformationen wollen interpretiert werden, der geologische Naturlehrpfad gibt rund um die Uhr Nachhilfe. Und wer es auf Wellness abgesehen hat, sollte unbedingt ins Felsenland Badeparadies: Eine mehr als 6.000 Quadratmeter große Fläche steht für Entspannung pur bereit, inklusive einem neuen Saunadorf nach finnischem Vorbild und Bio-Thermium. Wer es natürlicher mag, findet drei schöne Badeseen im Umkreis.

 

11/04/2012 0 comments Read More
Winterspaziergang um den Laacher See

Winterspaziergang um den Laacher See

© O.M. - Fotolia.com

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Sicher, nachdem Bonn nicht mehr die Hauptstadt der Bundesrepublik ist, geht es dort beschaulicher und weniger hektisch  zu. Doch selbst in einer mittelgroßen Stadt, kommt einmal der Betonkoller auf. Der gestresste Stadtbewohner will dann raus. Raus ins Grüne, raus in die Natur, raus an den See. 

Die Route rund um den See bei Maria Laach sind wohl das schönste was die Region Bonn zu bieten hat. Jährlich ist dieser idyllische Ort ein Anlaufpunkt für bis zu zwei Millionen Tagestouristen. 

Ein besonders schönen Anblick ist das Laacher Münster. Das zwischen 1093 und 1216 erbaute Kirchengebäude ist ein hervorragendes, noch erhaltenes Beispiel für die romanische Baukunst aus der Salierzeit. Noch immer sind dort Benediktinische Mönche sesshaft.

Der Sonntagmorgen eignet sich besonders gut um besinnliche und erholsame Stunden am See zu verbringen. Rund acht Kilometer lang ist die Strecke, will man den Laacher See ganz umrunden. Dafür sollten auch geübte Wandersburschen mindestens zwei Stunden Zeit einplanen. Es kann gejoggt, gelaufen, getrottet, marschiert werden, je nach Belieben und je nach Fähigkeit.

Wer sich für das Leben der Mönche und den Klosteralltag interessiert dem ist geraten einmal in der Klostergärtnerei vorbeizuschauen, die auch im Winter geöffnet ist. Ebenso interessant ist die im Klostergebäude angesiedelte Bücherei, die so manche Schätze hütet. 

Von der Ostseite des Sees bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Abteikirche, die sich besonders gut zu den Mittagstunden und bei Sonnenschein präsentiert.

Aus Rücksicht auf die Erhaltung der ansässigen Tierwelt ist das Füttern und das Aufstören von Wildtieren strengstens verboten. Wanderer sollte die ausgezeichneten Wanderwege nicht verlassen. 

05/01/2012 0 comments Read More
Saar-Tourismus im Aufschwung

Saar-Tourismus im Aufschwung

© gandolf - Fotolia.com

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Der Tourismus an der Saar blüht auf: Von Januar bis Juni 2011 übernachteten gut 15 Prozent mehr Gäste im Kreis Saarpfalz, insgesamt rund 236.000 Übernachtungen wurden verzeichnet. Damit ist die Saarpfalz der Kreis mit den drittmeisten Übernachtungen im Bundesland. Besonders die verstärkte Ausrichtung des Tourismus in eine ökologische Richtung macht sich anscheinend bezahlt: Die beiden Schlagworte, mit denen der Saar-Tourismus für sich wirbt, heißen nämlich “Naturtourismus” und “Fahrtziel Natur”. Auch die kürzliche Anerkennung des Bliesgaus als Unesco-Biosphärenreservat macht die Saarpfalz touristisch noch attraktiver.

Ganz alleine hat der Landkreis diesen Erfolg aber auch nicht gestämmt: Seit 2005 gab es insgesamt 3,7 Millionen Euro vom Saarland für Infrastruktur und gewerbliche Baumaßnahmen, wie etwa für die Burgruine Kirkel und die Schlossberghöhlen in Homburg. Geplant sind auch Förderzahlungen für den Europäischen Kulturpark in Biesbruck-Reinheim, der ohnehin schon Touristen aus nah und fern anlockt.

Die bereits erwähnte Aktion “Fahrtziel Natur” wird von den Umweltverbänden BUND und Nabu, dem Verkehrsclub Deutschland und der Deutschen Bahn koordiniert. Die Projekte “Genuss Region” und “Naturtourismus” gehen auf Kappe des Wirtschaftsministeriums und der Tourismuszentrale. Beim ersteren handelt es sich um den Versuch, ein gastronomisches Netzwerk zu bilden, um typische Gerichte für die Region ganz authentisch vom Anbau bis zur Zubereitung präsentieren zu können.

Doch nicht nur lecker kochen können die Saarpfälzer, nicht nur wunderschönste Natur umgibt sie – schlau sind sie auch noch! Bei der jüngsten Studie der Bertelsmann-Stiftung liegt das Saarland auf Platz 6 der deutschen Bundesländer mit den besten Bildungs-Chancen. Dabei steht der Kreis Saarpfalz erheblich besser da als etwa Saarbrücken und Neunkirchen, welcher sich aber auch immer noch im Bundesdurchschnitt befindet. Schüler aus Brandenburg oder Bremen sollten aber trotzdem keine falsche Scheu haben, wenn es sie nach dem “Fahrtziel Natur” gelüstet.

22/11/2011 0 comments Read More